Top-Qualifizierung von Ausbilderinnen und Ausbildern dringend notwendig . . . Teil 2

20. Februar 2008

“Nichts ist beständiger, als der Wandel!” In diesem Zitat ist viel Wahrheit zu finden . . . viele Ausbildungsverantwortliche leben noch in der Vorstellungswelt, dass Azubis sich um Ausbildungsplätze bemühen müssen, man sie deshalb wie Bittsteller behandeln darf und professionelle Ausbildung eine lästige Pflichtübung darstellt. Täuschen Sie sich dabei bitte nicht!!! Immer mehr Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der zuständigen Stellen nehmen wahr, dass die Auszubildenden zunehmend selbstbewusster und sicherer auftreten. Die Zahl der Azubis, die eine entsprechende Bildungsleistung von ihrem Betrieb erwarten und sogar einfordern steigt überproportional! Azubis fordern zusätzliche Qualifizierungsangebote, Auslandsaufenthalte und kompetente Ausbilderinnen und Ausbilder. Und diese Azubis unterscheiden sehr wohl zwischen Unternehmen, die den zukünftigen Anforderungen gerecht werden oder auch nicht! Im Eigeninteresse der Unternehmen muss eine professionelle Ausbildung einen sehr hohen Stellenwert bekommen, denn wo keine Nachwuchskräfte sind, schwindet die Wettbewerbsfähigkeit rapide! Deshalb handeln Sie jetzt, bevor es zu spät ist!!!

Top-Qualifizierung von Ausbilderinnen und Ausbildern dringend notwendig . . . Teil 1

20. Februar 2008

In der vergangenen Woche wurde mir wieder einmal deutlich vor Augen geführt, warum eine ständige Qualifizierung des betrieblichen Ausbildungspersonals dringend notwendig ist. Ich bereitete gerade für einen Kunden ein firmeninternen Workshop zum Thema “Präsentationstechniken” vor, als mit freundlicherweise eine Auszubildende ihre Unterstützung anbot. Gemeinsam haben wir die Technik und die Seminarverpflegung vorbereitet und uns dabei ein wenig unterhalten. Nach einer Weile fragte mich die Azubine, um welches Seminar für die Ausbilderinnen und Ausbilder es sich denn heute handelte. Daraufhin erläuterte ich ihr, dass wir heute eine Schulung zum Thema Rhetorik und Präsentationen durchführen werden. Und was vermuten Sie, welche Reaktion nun von der Auszubildenden kam . . . . . . ??? Na, Sie kommen nie darauf, vermute ich!!! Wörtliches Zitat “Wieso lernen die denn das Präsentieren??? Das übt man doch ständig in der Schule!!! Das haben wir doch mindestens zweimal die Woche im Gymnasium gemacht und in der Berufsschule doch auch!!!” Und in diesem Moment wurde mir wieder einmal bestätigt, wie wichtig eine kontinuierliche Qualifizierung des Ausbildungspersonals ist! Natürlich konnte sie nicht wissen, dass wir weit intensiver trainieren und ganz andere Inhalte im Mittelpunkt stehen, als die fachlichen Präsentationen in der Schule. Aber es wurde ziemlich deutlich, wie schnell sich die Kompetenzen der Jugendlichen weiterentwickeln und was passiert, wenn man z.B. bei der Entwicklung der Schlüsselqualifikationen nicht ständig am Ball bleibt! Da reicht nicht ein Ausbildereignungslehrgang - und schon gar kein abgespeckter Lehrgang - sondern hier ist eine kontinuierliche Kompetenzerweiterung geboten! Lassen Sie sich nicht von der Veränderung abhängen, oder auch: “Wer stehen bleibt, treibt zurück”!!!

Studie bestätigt Erfahrungen aus der Ausbildungspraxis

17. Februar 2008

Bremer Berufsbildnern um Professor Felix Rauner brechen eine Lanze für die berufliche Ausbildung in Deutschland - und stehen damit in Widerspruch zum ersten nationalen Bildungsbericht 2006. Darin wird ausgesagt, dass die duale Berufsbildung die teuerste Bildungsform in Deutschland sei. Rauner und sein Team haben nun im Rahmen der Bremer “Initiative “Innovative Berufsbildung 2010″ (IBB 2010) nicht nur die Rentabilität, sondern auch die Qualität der betrieblichen Berufsausbildung mit 60 Bremer Unternehmen bei über 100 Berufen untersucht und in Relation zueinander gebracht. Die Ergebnisse: Je höher die Qualität der betrieblichen Ausbildung, desto höher ihre Rentabilität. Und in zahlreichen Betrieben gibt es noch erhebliche Entwicklungspotenziale.

Damit machen die Bremer Bildungsforscher vom Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen ähnliche Aussagen wie eine Schweizer Studie des Berufsbildungsökonomen Professor Stefan C. Wolter. Er hat für die Schweiz einen Nettoertrag von 400 Mio. Schweizer Franken für die betriebliche Berufsausbildung errechnet und kommt damit zu einem Ergebnis, das dem Bildungsbericht 2006 diametral entgegengesetzt ist. Für die Schweizer Unternehmen liegen die Ausbildungserträge in der Regel über den Ausbildungskosten. Danach, so Professor Felix Rauner, kennt eine Berufsbildungsreform, die auf die Anhebung der Ausbildungsqualität zielt, nur Gewinner.

Die Schweizer Untersuchungsergebnisse, nach denen sich die betriebliche Berufsausbildung als ein sich selbst finanzierendes System gestalten lässt, konnten in einem ersten Schritt auch für Bremen bestätigt werden. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Betrieben in Bremen deutlich höher als in der Schweiz. Dies deutet darauf hin, dass es ein erhebliches Entwicklungspotenzial zur Anhebung von Qualität und Rentabilität der Berufsausbildung gibt. Das ITB hat ein Instrumentarium entwickelt, mit dem Betriebe selbst ihre Ausbildung bewerten können, und stellt es der Bremer Wirtschaft im Rahmen des IBB 2010-Projektes als Online-Tool zur Verfügung. Ausbildungsbetriebe können mit relativ geringem Aufwand anhand anschaulicher Grafiken und tabellarischer Übersichten ermitteln, wie es um die Rentabilität und Qualität ihrer Ausbildung bestellt ist. Außerdem können sie den Ergebnissen entnehmen, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen, um ihre Ausbildung für Auszubildende attraktiver und für den Betrieb rentabler zu gestalten. Nach Abschluss der online- Pilotphase kann dieses Selbstevaluationsverfahren von Branchen und Regionen auch dazu genutzt werden, die Ausbildungsberatung zu verbessern und ein Ausbildungsbarometer einzuführen, an dem abgelesen werden kann, wie und ob sich die durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungssituation in der Praxis auswirken. (Quelle: www.itb.uni-bremen.de) Fazit: Investitionen in eine Top Ausbildung rechnen sich!!! :-)

Wiedereinsetzung der Ausbildereignungsprüfung (AEVO) . . . ein Sieg der Vernunft

17. Februar 2008

Die am 3. Mai 2003 beschlossene Aussetzung der Ausbildereignungs-Verordnung hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Wohle aller Azubis und des Standorts Deutschland ein Ende gefunden! Die Wirtschafts- und Sozialpartner haben sich im Sinne einer zukunftsfähigen Berufsausbildung darauf geeinigt, die Aussetzung der Ausbildereignungs-Verordnung aufzuheben und eine novellierte Fassung zu erstellen. Man kann nur hoffen, dass die Novellierung darauf zielt, die hohe Qualität der Berufsausbildung in Deutschland zu sichern und nicht ein zu abgespeckte Variante entsteht. Unzählige Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, haben schon lange daran gearbeitet, eine professionelle Ausbildung zu gestalten. Sollte die novellierte Ausbildereignungsprüfung in einer noch “dünneren” Form eingeführt werden, gewinnen zunehmend Angebote an Gewicht, die eine hochqualifizierende Ausbildung der Ausbilder gewährleisten. Als Beispiel sei hier zu nennen, dass die Ausbilder-Akademie in Zusammenarbeit mit der IHK für Rheinhessen eine praxisorientierte Weiterbildung der Ausbilder/-innen anbietet, die eine stimmige Zusatzqualifizierung der Ausbilder/-innen realisiert. Dabei stehen Workshops und Seminare für Ausbilder in modularer Form zur Verfügung, die sich ausschließlich an der Praxis der betrieblichen Ausbilderinnen und Ausbilder orientiert. Dabei hebt sich die Maßnahme insbesondere positiv von anderen Angeboten ab (z.B. Berufspädagoge IHK), die einen sehr theoretischen Hintergrund bieten und für die meisten Praxisausbilder nicht zielführend sind. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.Ausbilder-Akademie.de

Duale Ausbildung . . . an einem Strang ziehen!

22. Juni 2007

In vielen meiner Workshops mit Ausbildern wird die Berufsschule thematisiert, mit gespaltenen Meinungen: Zum einen gibt es Betriebe, die große Stücke auf die Berufsschule halten und zum andere gibt es Betriebe, die sie am liebsten gleich abschaffen würden! Natürlich gibt es für beide Seiten gewichtige Gründe, diese Meinung zu vertreten. So sind bestimmt einige Auszubildende auf die Berufsschule angewiesen, da sie sonst in ihren Betrieben nur äußerst gering auf die notwendigen beruflichen Qualifikationen und die Anschlussprüfung vorbereitet werden. Andere Betriebe haben wiederum sehr schlechte Erfahrungen mit der Berufsschule gemacht und müssen ihre Auszubildenden mit innerbetrieblichem Unterricht und externen Bildungspartner unterstützen, um das vertraglich vereinbarte Ausbildungsziel zu erreichen. Ok, über den zweiten Sachverhalt könnte ich mich eigentlich nicht beschweren, da ich einen Teil meines Einkommens damit sichere :-) Spass beiseite . . . im Sinne unserer Zukunftssicherung müssen beide Beteiligte am Dualen System der Berufsausbildung ihren Beitrag dazu leisten! So empfehle ich jedem Ausbildungsbetrieb einen intensiven Kontakt zu der zuständigen Berufsschule bzw. den Lehrern zu halten (eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oder?!) und sich über die zu vermittelnden Inhalte der Berufsschule, Stichwort Rahmenlehrplan, zu informieren (eigentlich noch selbstverständlicher, oder?!)! Zusätzlich kann man sich z.B. in Arbeitskreisen “Schule und Betrieb” engagieren, Lehrer zu Informationsveranstaltungen im Betrieb einladen und  Berufsschulprojekte unterstützen! Ihrer Kreativität bietet viel Freiraum, denn nur gemeinsam wird die Ausbildung stark! Dies sollten sich alle Berufsschullehrer und Ausbildungsbetriebe (auch wenn es Zeit kostet) auf die Fahne schreiben, denn die konkurierenden Ausbildungssysteme anderer Länder nehmen keine Rücksicht auf die Schwächen des Dualen Systems. Ich persönlich halte das Duale System für eines der zukunftsfähigsten Ausbildungssysteme der Welt, wenn . . . ja, wenn es uns gelingt, die organisatorischen Defizite in der Lernortkooperation zu überwinden!  

Workshop “Rechtlich sicher ausbilden”

22. Juni 2007

Im meinem heutigen Workshop zum Thema “Rechtlich sicher ausbilden” wurde wieder spannende Diskussionen zu arbeitsrechtlichen Fragen mit Ausbildungsprofis verschiedener Unternehmen geklärt. Unter anderem wurde die Frage der Beendigung  von Berufsausbildungsverträgen geklärt, falls der Prüfungstermin nach Ablauf der Ausbildungszeit liegt. Hierzu gibt es ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 13. März 2007: Ein Berufsausbildungsverhältnis endet mit Ablauf der vereinbarten Ausbildungszeit (§ 21 Abs. 1 Satz 1 BBiG). Es verlängert sich nicht über die vereinbarte Zeit hinaus bis zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Ergebnisses der Abschlussprüfung, wenn diese erst später stattfindet. Denn das Berufsbildungsgesetz sieht für diesen Fall keine automatische Verlängerung vor. Eine Verlängerung findet nur statt, wenn der Auszubildende die Abschlussprüfung nicht bestanden hat. Dann verlängert sich auf sein Verlangen das Berufsausbildungsverhältnis bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, jedoch längstens um ein Jahr (§ 21 Abs. 3 BBiG). Ansonsten kann nur die zuständige Stelle die Ausbildungszeit auf Antrag verlängern, wenn dies erforderlich ist, damit der Auszubildende das Ausbildungsziel erreicht (§ 8 Abs. 2 BBiG). Die Teilnehmer haben nach intensiver Einführung in die Struktur des Berufsbildungsrechts den Sachverhalt mit einem identischen Ergebnis gelöst und wurden im nachhinein bestätigt. Weitere interessante und lebhafte Diskussionen drehten sich um die Themen Urlaubsanspruch, Pausenzeiten, Beendigung und vielem mehr!

Wer die schriftliche Ausbildereignungsprüfung bestehen will . . .

22. Juni 2007

. . . sollte sich in jedem Fall den “Prüfungs-Check Ausbildereignung” aus dem Feldhaus Verlag beschaffen!!! Die Prüfungsaufgaben sind in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden . . . und zwar nicht deshalb, weil die fachlichen Anforderungen gestiegen sind, sondern weil die Formulierungen in den Prüfungsaufgaben immer schwieriger zu verstehen sind. Meine Erfahrungen zeigen, dass viele Teilnehmer an Vorbereitungslehrgängen auf die Ausbildereignungsprüfung Probleme bekomme, wenn Sie die DIHK Aufgaben in den bundeseinheitlichen Aufgabensätzen lösen müssen. Bezeichnend ist, dass gerade die professionellsten Ausbilderinnen und Ausbilder, mit langjährigen Ausbildungserfahrungen, besondere Probleme bekommen. Da sie ihre praktischen Erfahrungen nicht immer ausblenden können, wenn sie solche Aufgaben lösen, finden sie sich allzu häufig nicht in den Aufgaben wieder und interpretieren zu viel in die Aufgaben hinein. Ein noch größeres Problem zeigt sich bei ausländischen Teilnehmern, die über noch keine langfristigen deutschen Spracherfahrungen verfügen. Teilweise lassen sich die Aufgabensätze nicht einmal mit Wörterbüchern entschlüsseln :-( Da die Aufgabensätze nicht zu Trainingszwecken erhältlich sind, bieten sich Trainingsunterlagen an, die den Teilnehmern ein Gespür für die Anforderungen der Aufgaben geben können. Der “Prüfungs-Check Ausbildereignung” bietet hierzu 210 relevante Aufgaben aus allen Themenbereichen, um sich professionell und sicher auf die Prüfung vorzubereiten . . . denn wir brauchen alle engagierten Ausbilder!!! Das Buch ist im Feldhaus Verlag erschienen und hat die ISBN 978-3-88264-439-5 . . . viel Erfolg bei der Ausbildereignungsprüfung!!!

Ein Buch, dass mich fasziniert hat!

22. Juni 2007

Habe gerade das neueste Buch von Matthias Pöhm gelesen (Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?) und muss sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Für alle, die Präsentationen oder Vorträge halten müssen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ausbilder, die eine Gruppe von Azubis betreuen und gelegentlich den einen oder anderen Vortrag halten müssen, bekommen hier interessante Tipps und Tricks für wirkungsvolle Vorträge! Am besten haben mir die verschiedenen Visualisierungstipps gefallen, die auch für Azubis geeignet sind, die Präsentationen in den Abschlussprüfungen halten müssen. Ich habe viele der Ideen auch in Präsentationstrainings für Vertriebsmitarbeiter ausprobiert und eingesetzt . . . sind alle begeistert aufgenommen worden. Allerdings muss ich hinzufügen, dass einige Dinge, die im Buch vorgeschlagen werden, leider von den Marketingabteilungen der Unternehmen nicht mitgetragen werden, z.B. Präsentationen ohne auf jeder Seite das Firmenlogo zu zeigen . . . aber was ja noch nicht ist, kann ja noch werden  Das Buch ist im mvg Verlag erschienen und hat die ISBN 978-3-636-06265-9. Viel Spaß dabei :-)

Geld für Ausbildung . . . Förderung neu strukturiert :-)

22. Juni 2007

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit seinem neuen Programm “JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden” bundesweit Innovationen und Strukturentwicklung in der beruflichen Bildung. Das Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit betrieblichen Ausbildungsplätzen durch die Gewinnung von Betrieben bzw. Unternehmen für Ausbildung.

Durch das Programm werden bestehende Aktivitäten des BMBF im Bereich der betrieblichen Ausbildung gebündelt, weiterentwickelt und durch zusätzliche Themenschwerpunkte und Förderinstrumente ergänzt. Das Programm richtet sich flexibel auf die regionalen Nachfragen und Bedarfsveränderungen in der Ausbildung aus und trägt zur Optimierung regionaler Ausbildungsstrukturen bei. Es stärkt regionale Verantwortung in der Berufsausbildung, in dem es regionale Strukturen vernetzen hilft, damit Synergien optimal genutzt werden. Zusätzliche Ausbildungspotenziale sollen erschlossen werden bei ausbildungsmüden Betrieben, die sich aus der Ausbildungsverantwortung zurückgezogen haben, ausbildungsunerfahrenen Betrieben, die bislang noch gar nicht ausgebildet haben sowie ausbildungserfahrenen Betrieben, die zusätzliche Ausbildungsstellen zur Verfügung stellen könnten.

Das BMBF stellt für die Jahre 2005 bis 2010 ein Fördervolumen von 100 Mio € zur Verfügung, die mit Mitteln des ESF kofinanziert werden. Mehr Informationen findet man unter www.jobstarter.de 

Die Festo AG . . . Ausbildungsunternehmen 2.0

22. Juni 2007

Eine spannende Idee, die unter www.ausbildungsblog.de von der Festo AG realisiert wird. Auszubildende mit spannenden und gleichzeitig lehrreichen Projekten an der Ausbildung zu beteiligen, wird mit hochmotivierten Azubis und einer positiven Außenwirkung belohnt. Viele Unternehmen haben es bereits schmerzhaft zu spüren bekommen . . . Azubis mit entsprechenden Vorbildungen und den notwendigen Schlüsselqualifikationen zu finden wird immer schwieriger. Den Weg der Festo AG, die neuen medialen Möglichkeiten zu nutzen, halte ich für eine schlaue Variante! Potenzielle Bewerber können einen ausführlichen und weitestgehend unverfälschten Einblick in die Ausbildung in der Festo AG bekommen. Berichte der Azubis ermöglichen den Jugendlichen, die sich bewerben möchten, eine Perspektive, die weit über die üblichen Imagebroschüren der Unternehmen hinaus gehen. Und der Wettbewerb um Nachwuchskräfte hat erst begonnen!!! Unzählige Teilnehmer meiner Seminare und Lehrgänge berichten von zunehmenden Schwierigkeiten (gerade für innovative kleine Unternehmen) Bewerber für ihre attraktiven Ausbildungsplätze zu bekommen, die den wachsenden Anforderungen entsprechen. Gemeinsam erarbeiten wir kreative und meist auch sehr kostengünstige Möglichkeiten, um die gesuchte Zielgruppe anzusprechen und das Unternehmen als attraktiven Ausbildungsbetrieb vorzustellen. Hier bieten sich neben den besprochenen Möglichkeiten im Internet auch zahlreiche Varianten, die über die übliche Stellenanzeige hinausgehen. Als Beispiele seien hier nur Unternehmensauftritte auf Sportveranstaltungen, die Nutzung von persönlichen Kontakten der Azubis und hilfreiche Qualifizierungsangebote für Schüler genannt. Der Kreativität ist dabei kaum eine Grenze gesetzt . . . denn die demografische Entwicklung arbeitet gegen die Unternehmen!